Dr. Claudia Willms

Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Soziologie)

Campus Bockenheim

Juridicum 101a

Senckenberganlage 31

60325 Frankfurt am Main

Tel: +49-(0)69-798-33283

 

FB 06 – Evangelische Theologie

Campus Westend

Norbert-Wollheim-Platz 1

60323 Frankfurt am Main

Email: willms@soz.uni-frankfurt.de

 

Kurzbio

Dr. Claudia Willms ist innerhalb des LOEWE-Forschungsschwerpunkts „Religiöse Positionierung“ für das soziologische Teilprojekt zum Thema „Religiöser Antikapitalismus? Jüdische, christliche und islamische Positionierungen im Vergleich“ zuständig. Sie hat an der Frankfurter Goethe-Universität (und zwischenzeitlich an der Stockholms universitet) Kulturanthropologie, Soziologie und Historische Ethnologie studiert und engagierte sich im europäischen Friedensdienst und in selbstverwalteten feministischen Kontexten. Nach dem Studium arbeitete sie beim Fritz-Bauer-Institut unter der Leitung von Monica Kingreen an einem Foto-Projekt (bzw. Internetplattform) zum Thema „Jüdisches Alltagsleben in Hessen“. Von 2012-2017 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie (Professur für Soziologie mit dem Schwerpunkt Geschichte und Systematik sozialwissenschaftlicher Theoriebildung) an der Goethe-Universität Frankfurt. Nachdem sie während Ihrer Forschung in den internationalen Archiven auf historisch bedeutsame Fotografien gestossen war, kuratierte sie 2014 gemeinsam mit Prof. Dr. Klaus Lichtblau die Foto-Ausstellung Liberaler Sozialist, Zionist, Utopist: Der Soziologe und Nationalökonom Franz Oppenheimer für die Goethe-Universität. Der Titel ihrer 2016 in einem bi-nationalen Promotionsverfahren (in der Schweiz und in Deutschland) eingereichten Doktorarbeit lautet: Liberaler Sozialist, Zionist, Utopist: Deutsch-jüdische Identitätskonstruktionen am Beispiel von Franz Oppenheimer (1864-

FORSCHUNGSSCHWERPUNKTE

  • Kultur und Identität

  • Jüdische Geschichte

  •  Geschichte der Fotografie

  •  Stadtforschung

  • Jugend- und Subkulturen

Publikationen

Monographien

  • 2018 „Franz Oppenheimer (1864-1943): Liberaler Sozialist, Zionist, Utopist“, Böhlau 2018 (im Erscheinen).

  • 2010 „Sprayer im White Cube. Streetart zwischen Alltagskultur und kommerzieller Kunst“, Marburg: Tectum.

Rezensionen

2012 Rezension des Buches „Bomb it, Miss.tic. Mit der Graffiti-Künstlerin in Paris“ für die Wiener Zeitschrift „Fiber. Werkstoff für Feminismus und Popkultur“ 2012 (20), S. 106.

Herausgeberschaften

Willms, Claudia (Hg.): Pelton, Francis D. (Oppenheimer, Franz): Sprung über ein Jahrhundert, Berlin 2017.

Aufsätze

2017 „Eine etwas andere Utopie“. In: Pelton, Francis D. (Franz Oppenheimer): Sprung über ein Jahrhundert, Berlin 2017, S. 169-187.

2015 „Der Jerusalemer Nachlass von Franz Oppenheimer (1864-1943)“, in: Zyklos 2. Jahrbuch für Theorie und Geschichte der Soziologie, Wiesbaden 2015, S. 167–176.

2014 „Eduard Hoffmann-Krayer und die Jüdische Volkskunde von 1917–1936“. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde 104/1, Themenheft Jüdische Kulturen, Basel 2014, S. 13–19.

2012 „Fotografie und Erinnerung: Kulturgeschichte durch Bilder“. In: Aufbau. Das jüdische Monatsmagazin, 78. Jahrgang (6), S. 10–13.

2009 Der Streetartist „Dave The Chimp“, ein Porträt für den Ausstellungskatalog der Bremer Kunsthalle Weserburg, In: Ingo Clauß (Hg.): Urban Art, Ostfildern, S. 98–101.

2005 „Menschen sind die Stadt. Eine andere Sicht auf Orte“. In: Heinz Schilling (Hg.):

Stadt ohne Eigenschaften. Frankfurt

Weitere Veröffentlichungen

2015 Ausstellungskatalog: „Liberaler Sozialist, Zionist, Utopist: Der Soziologe und Nationalökonom Franz Oppenheimer 1864–1943. Eine Ausstellung historischer Photographien“ (Privatdruck).

Lebenslauf

 Wissenschaftliche Ausbildung – berufliche Positionen

  • 2017-dato Wissenschaftliche Mitarbeiterin LOEWE-Schwerpunkt „Religiöse Positionierung“ im soziologischen Teilprojekt

  • 2016 Dissertation „Liberaler Sozialist, Zionist, Utopist: Deutsch-jüdische Identitätskonstruktionen am Beispiel von Franz Oppenheimer (1864-1943)“ abgeschlossen und als Cotutelle-de-thèse in Frankfurt und Basel eingereicht

  • 2014 gemeinsam mit Prof. Lichtblau Kuratorin der Ausstellung „Liberaler Sozialist, Zionist, Utopist. Der Soziologe und Nationalökonom Franz Oppenheimer 1864-1943“

  • 2013-17 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie, Professur Lichtblau

  • 2012-2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen des Fritz-Thyssen-Projekts „Leben und Werk Franz Oppenheimers (1864-1943)“, Goethe-Universität Frankfurt

  • 2012 Konzeption der pädagogischen Führung „Jüdisches Leben im Frankfurter Stadtteil Ostend“, im Auftrag des Fritz-Bauer-Instituts

  • 2009-12 Mitarbeiterin am Projekt „Vor dem Holocaust – Fotos zum jüdischen Alltagsleben in Hessen“ des Pädagogischen Zentrums von Fritz-Bauer-Institut und Jüdischem Museum Frankfurt

  • 2009-10 Durchführung pädagogischer Führungen durch die Dauerausstellung, Museum für Kommunikation, Frankfurt am Main

  • 2009 Magistra Artium, Titel der Arbeit: „Streetart zwischen Alltagskultur und Kunstwelt. Eine kritische Sicht auf unterschiedliche Repräsentationspraktiken einer postmodernen Subkultur“

  • 2006 Studienaufenthalt an der Universität Stockholm, Department of Social Anthropology

  • 2000-2009 Magisterstudium in den Fächern Kulturanthropologie, Soziologie und Historische Ethnologie an der Universität Frankfurt am Main